„Ich bin kein Schriftsteller. Ich mache mir und anderen nur etwas vor.“ – John Steinbeck
Normaler als gedacht – Wenn du dich wie ein Hochstapler fühlst
Alle anderen wirken souverän. Klug. Sicher.
Und du? Du kennst jede deiner Schwächen, jeden Zweifel, jede Unsicherheit.
Ein kleiner Fehler reicht und dein Kopf hat den Beweis: Siehst du? Nicht gut genug.
Was es noch schwerer macht: Du glaubst, nur du fühlst dich so. Alle anderen scheinen das Spiel zu beherrschen. Dabei übersiehst du etwas Entscheidendes.
Das sogenannte Hochstapler-Gefühl tritt besonders dann auf, wenn du wächst, lernst und deine Grenzen auslotest. Es ist kein Zeichen von Unfähigkeit, sondern von Entwicklung. Dein Gehirn interpretiert Unsicherheit fälschlich als Gefahr.
Was hinter dem Hochstapler-Gefühl steckt:
- Unfaire Selbstkenntnis: Du siehst alle deine Schwächen, nicht die der anderen.
- Vergleich mit Meistern: Du misst Anfänge an jahrelanger Erfahrung.
- Kognitive Verzerrung: Gefühle werden fälschlich zu Fakten erklärt.
- Spotlight-Effekt: Du überschätzt, wie sehr andere dich beurteilen.
- Angst vor Wachstum: Entwicklung fühlt sich unsicher an – immer.
In welchen Situationen fühlst du dich besonders schnell „nicht gut genug“?
Wenn du magst, antworte mir gern direkt auf diese Mail.
Die folgenden Impulse helfen dir, das Hochstapler-Gefühl weniger ernst zu nehmen, ohne dich selbst klein- oder großzureden.
Nutze diese Tipps:
- Gedanken prüfen: Sich wie ein Betrüger fühlen ≠ einer sein.
- Spotlight relativieren: Die meisten Menschen sind mit sich selbst beschäftigt.
- Rolle klären: Anfänger sein heißt nicht unfähig, sondern lernend.
- Vergleich ändern: Sieh andere als Quelle von Erfahrung, nicht als Maßstab.
- Widerstand nutzen: Zweifel zeigen dir, wo Wachstum möglich ist.
Du hast heute gelernt, warum dieses Gefühl nichts über deinen Wert aussagt, sondern über deine Bereitschaft zu wachsen.
Wenn du jemanden kennst, dem diese Ausgabe helfen könnte, teile sie gern weiter:
👉https://howtobenormal.de/normaler-als-gedacht-25-februar-2026
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
Bis bald,
dein „Therapie Therapeut“ Timo
P.S. – Wachstum fühlt sich von innen oft nach Chaos an. Von außen nennt man es Entwicklung.
