„Identität ist die versteckte Architektur deiner Gewohnheiten.“
Normaler als gedacht – Veränderung beginnt nicht beim Verhalten
Kennst du das?
Du willst etwas verändern, mehr Sport, weniger Aufschieben, gesünder essen.
Und für ein paar Tage klappt es sogar.
Aber irgendwann bricht alles wieder zusammen.
Plötzlich sitzt du wieder auf dem Sofa, dein Kopf sagt „mach!“, aber dein Verhalten sagt „morgen vielleicht“.
Und je öfter das passiert, desto mehr fragst du dich: Was stimmt eigentlich nicht mit mir? Warum klappt die Veränderung nicht?
Viele Menschen denken: „Ich brauche mehr Disziplin.“
Aber häufig liegt das Scheitern viel tiefer. Nämlich auf der Ebene, wer du glaubst zu sein.
Verhaltensänderung lässt sich in drei Schichten gliedern: Resultate, Prozesse und Identität. Und die meisten starten an der falschen Stelle: Sie versuchen, Verhalten zu ändern, ohne das Selbstbild mitzunehmen. Lass uns deshalb diese drei Schichten sortieren, damit Veränderung nicht nur beginnt, sondern bleibt.
Was du über die Schichten der Verhaltensänderung wissen solltest:
- Resultate: Was du erreichst (Erfolge, Ziele).
- Prozesse: Was du täglich tust (Routinen, Systeme, Abläufe).
- Identität: Was du glaubst (Selbstbild, Überzeugungen, „Wer bin ich?“).
- Identitäts-Konflikt: Verhalten scheitert, wenn es nicht zu deinem Selbst passt.
- Stolz verstärkt Verhalten: Worauf du stolz bist, das setzt du automatisch eher fort.
Welche Gewohnheit scheitert bei dir immer wieder und was glaubst du tief in dir über dich in diesem Bereich?
Wenn du magst, antworte mir einfach auf diese Mail.
Die folgenden Tipps helfen dir, Veränderung nicht nur zu starten, sondern sie identitätsfreundlich aufzubauen.
Nutze diese Tipps:
- Formuliere nicht „Ich will aufhören zu…“, sondern „Ich bin jemand, der…“.
- Wähle eine minimale Handlung, die zu der Identität passt, die du entwickeln willst.
- Nimm jeden kleinen Erfolg bewusst wahr, ein kurzer Moment der Anerkennung baut Stolz auf und verankert die Gewohnheit.
- Vermeide Sätze wie „Ich bin halt jemand, der…“. Sie binden dich an alte Muster.
- Frage dich täglich: Welches Verhalten wäre heute ein Beweis für die Person, die ich werden will?
Du hast heute gelernt, warum echte Veränderung nicht an deinem Verhalten beginnt, sondern an deinem Selbstbild.
Wenn dir diese Ausgabe gefällt, teile sie gern auf Instagram oder Threads.
👉 https://howtobenormal.de/normaler-als-gedacht-11-februar-2026
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
Bis bald,
dein „Therapie Therapeut“ Timo
P.S. -Ich und meine Identität führen aktuell Vertragsverhandlungen. Es sieht gut aus.
